Kurz nach der Spaltung der Münchener Kunstszene wurde das „Schlierach-Häusl“ 1927 als Landhaus von dem Münchner Kunstmaler H. Richter zur „Sommerfrische“ erbaut. Ihn, wie viele seiner Künstlerkollegen zog es damals von der Großstadt weg aufs Land. Bald zählte auch das „Schlierach-Häusl“ zu einem Treffpunkt der oberbayerischen Künstler. Treffen mit Schriftstellern und Heimatmusikern gehörten damals zum Alltag. Es wurde philosophiert und zwischenmenschlicher Kontakt zu Künstlerkollegen, sowie die Tradition gepflegt. Dass der Frohsinn nicht zu kurz kommen durfte, ist klar.
Von Kriegsschäden verschont, blieb das "Schlierach-Häusl" auch in Nachkriegszeiten weiter in Familienbesitz und wurde mehrmalig, zuletzt 2007 renoviert. Jetzt wird es drei Generationen später von Jutta Froehlich als Ferienhaus geführt und steht unseren Feriengästen zur Verfügung.
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